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Öle

Orange/Apfelsine

 = Citrus sinensis ssp. dulcis; gehört zu den Rautengewächsen (Rutacae).

Der aus Asien stammende Orangenbaum wurde in Europa erstmals im 16. Jahrhundert angepflanzt.

Wer liebt nicht den Duft von frisch geschälten Apfelsinen in der Adventszeit? Ich verbinde damit gemütliche Nachmittage im Warmen, wenn es draußen regnet, stürmt oder gar schon schneit. Orangenduft ist voller Heiterkeit und gehört in der Aromatherapie deshalb zu den beliebtesten Ölen.

Der typische Apfelsinenduft rührt von einem Aldehyt, dem alpha-Sinensal, das einen erstaunlich niedrigen Geruchsschwellenwert von 0,05 ppb aufweist, d.h. 5 g dieses alpha-Sinensal sind noch in 100 Milliarden Liter Wasser wahrnehmbar!

Körperlich fördert Orangenöl den Lymphfluss und wirkt damit entstauend, daher die positive Wirkung bei Cellulite. In der Erkältungszeit profitiert man von den entzündungs- und immunstimulierenden Eigenschaften. Außerdem wirkt Orangenöl antiviral, antibakteriell, regt die Durchblutung an, belebt den Kreislauf und wirkt entkrampfend.

Unsere Seele kommt die belebende, entspannende und aufhellende Wirkung zugute. Deshalb liebt jeder den Duft von Orangen. Eine Massage damit hebt die Laune und beschwingt.

Vorsicht: In zu hoher Dosierung reizt Orangenöl die Haut!

(aus: Werner, Monika; von Braunschweig, Ruth: Praxis Aromatherapie, 3. unveränderte Auflage, Stuttgart: Karl F. Haug Verlag 2012.)

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